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06.03.2026 um 13:33 UhrDie Internationale Union der Marineversicherung (IUMI) hat am vergangenen Mittwoch ihre Beobachtungen zur aktuellen Sicherheitslage im Nahen Osten, insbesondere im Persischen Golf und im Roten Meer, veröffentlicht. Die Sicherheit der Schifffahrt und der Seeleute steht gemäss der IUMI für die Eigentümer an oberster Stelle. Die Situation in der Region bleibe angespannt, da viele Betreiber gezwungen seien, ihre Routen zu ändern, um Hochrisikogebiete zu meiden.
Die IUMI weist darauf hin, dass diese Entwicklungen potenzielle Auswirkungen auf die Lieferketten haben könnten. Insbesondere könnte es zu Störungen in den nahegelegenen Häfen kommen, was sowohl die Schiffe als auch die Besatzungen auf längeren Seewegen betrifft. Die Versicherer seien sich der Herausforderungen bewusst, die sich aus dieser Lage ergeben, und werden gemäss der IUMI ihre Strategien entsprechend anpassen.
Kriegsschutz und Versicherungsbedingungen
Die Gewährung von Kriegsschutz für Schiffe im Persischen Golf und im Roten Meer erfolgt gemäss der IUMI auf Grundlage spezifischer Vereinbarungen, die für einzelne Reisen gelten. Diese Deckung wird nur gewährt, wenn die Navigation von den zuständigen Regierungen und Flaggenstaaten genehmigt wird. In Anbetracht der sich schnell ändernden Situation würden die Versicherer regelmässig ihre Bereitschaft zur Bereitstellung dieser Deckung überprüfen. In einigen Fällen kann es gemäss der Union vorkommen, dass Versicherer den Versicherungsschutz kündigen, um das Risiko neu zu bewerten. Eine solche Kündigung bedeute jedoch nicht zwangsläufig das Ende des Versicherungsschutzes.
Die IUMI betont, dass die Mitglieder überwiegend Sachversicherungen für Rumpf, Maschinen und Fracht anbieten. Die Haftpflichtversicherung wird in der Regel von Schutz- und Schadensverkehrsclubs übernommen, die häufig unter dem Dach der International Group of P&I Clubs agieren.






