
Zoll stoppt illegalen Abfallexport
04.03.2026 um 16:28 Uhr
Montagewerk in Oradea eröffnet
05.03.2026 um 09:16 UhrInterferry, die internationale Interessenvertretung der Fährbranche, hat die kürzlich von der Europäischen Kommission vorgestellte Maritime Industriestrategie begrüsst. Die Kommission erkennt gemäss dem Unternehmen die strategische Bedeutung des Fährsektors an und zielt darauf ab, die maritime Industrie in ihrer Dekarbonisierung zu unterstützen. Ein zentraler Punkt ist die Reinvestition der Einnahmen aus dem EU-Emissionshandelssystem (ETS) in die Entwicklung der Schifffahrt, was mit den langjährigen Forderungen von Interferry übereinstimme.
Die Europäische Kommission schätzt, dass die maritime Industrie jährlich zwischen 2,4 Milliarden und 8,5 Milliarden Euro benötigt, um ihre Flotte zu dekarbonisieren. Interferry zeigt sich erfreut darüber, dass die Kommission plant, einen bedeutenden Teil der jährlich etwa 10 Milliarden Euro an ETS-Einnahmen für die Einführung sauberer Technologien zu verwenden. Ein geplanter EU-Mechanismus soll Reedereien ETS-Zertifikate für den Einsatz nachhaltiger Kraftstoffe und sauberer Antriebssysteme zur Verfügung stellen, wobei diese an spezifische EU-Kriterien gebunden sind.
Elektrifizierung als Schlüssel
Interferry hebt hervor, dass die Strategie die jüngsten Erkenntnisse von Umweltorganisationen unterstützt, die das Potenzial der Elektrifizierung im Fährsektor betonen. Insbesondere die Elektrifizierung von Häfen, um Landstrom bereitzustellen, sieht Interferry als eine der niederschwelligsten Massnahmen zur sofortigen Reduzierung von Emissionen. Durch die Nutzung von Landstrom könnten die Emissionen in Hafenstädten gesenkt werden, was gleichzeitig Investitionen in batterieelektrische Schiffe fördern würde.







