
Wirtschaftlicher auf der Seidenstrasse
02.03.2026 um 08:43 Uhr
Luka Koper Group steigert Umsatz und Gewinn
02.03.2026 um 09:12 UhrDie Internationale Schifffahrtskammer (ICS), die Europäische Schiffseignervereinigung (ECSA) und die Asiatische Schiffseignervereinigung (ASA) haben sich besorgt über die aktuelle Situation in der Strasse von Hormuz geäussert. In einer gemeinsamen Erklärung betonen die Organisationen ihre Besorgnis um das Wohlergehen der Seeleute und Zivilisten, die von den jüngsten Angriffen betroffen sind. Die tragischen Vorfälle und der Verlust von Menschenleben haben die Verbände alarmiert, und ihre Gedanken sind bei den Familien der Betroffenen.
Forderung nach Sicherheit für Seeleute
Die Verbände fordern alle Beteiligten auf, alle notwendigen Massnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der Seeleute zu gewährleisten. Diese befinden sich in einer instabilen Lage, ohne dass sie selbst dafür verantwortlich sind. Die Situation in der Region wird als dynamisch und unvorhersehbar beschrieben, was die Notwendigkeit unterstreicht, dass die gesamte Branche sich auf verlässliche Informationen aus vertrauenswürdigen Quellen stützt.
Die Organisationen raten allen Schiffen, die in der Region operieren, zu umfassenden Risikoanalysen und zur Wachsamkeit gemäss den neuesten Richtlinien für maritime Sicherheit (Best Management Practices, BMP). Die Schiffsbetreiber sollten weiterhin die Updates von offiziellen staatlichen Stellen verfolgen und entsprechend handeln.
Die ICS vertritt als wichtigste globale Handelsvereinigung die Interessen von Reeder und Betreibern im Bereich der Handelsschifffahrt und repräsentiert über 80% der weltweiten Handelsflotte. Die ECSA hingegen vereint 21 nationale Schiffseignerverbände aus der EU und Norwegen und kontrolliert 35% der globalen Handelsflotte. Die ASA ist eine freiwillige Organisation, die die Interessen der Schiffseignerverbände aus ASEAN-Staaten, China, Hongkong, Japan und Korea vertritt und etwa 50% der weltweiten Handelsflotte repräsentiert.
Die gemeinsame Erklärung verdeutlicht die Dringlichkeit, die Sicherheit auf See zu gewährleisten und die Seeleute in dieser kritischen Lage zu schützen.







