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26.02.2026 um 09:47 UhrEin klarer legislativer Rahmen wird als entscheidend für die Entwicklung der Onboard Carbon Capture and Storage (OCCS) Technologie angesehen. Dies geht aus einem Bericht hervor, der von fünf grossen Reedereien in Auftrag gegeben wurde, wie der Hafen Rotterdam publik machte. Die Unternehmen CMA CGM, Evergreen, Hapag-Lloyd, Maersk und MSC würden OCCS als eine vielversprechende Lösung zur Reduzierung von CO₂-Emissionen in der Schifffahrt betrachten, insbesondere in Kombination mit kohlenstoffarmen und kohlenstofffreien Kraftstoffen.
Die Dringlichkeit zur Entwicklung von Dekarbonisierungslösungen bleibt gemäss dem Hafen Rotterdam bestehen, auch nachdem die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) die Einführung des Zielsystems für emissionsfreie Schifffahrt (NZF) verschoben hat. Der Bericht von DNV soll Einblicke in die Möglichkeiten der CO₂-Abscheidung an Bord von Schiffen geben und beleuchtet die Potenziale dieser Technologie. Dabei hebt der Hafen auch die Notwendigkeit eines klaren gesetzlichen Rahmens hervor, um die Implementierung und Investitionen zu fördern.
Entwicklung der CO₂-Wertschöpfungskette
Der Bericht wurde initiiert, nachdem die Hafenbehörde Rotterdam 2025 mehr als 25 Akteure vereinigt hatte, um die Entwicklung der CO₂-Einfang- und Lagerkette zu unterstützen. Ein zentraler Aspekt der Untersuchung ist die physische Wertschöpfungskette, die die Entwicklung einer flüssigen CO₂-Kette (LCO₂) umfasst. Hierbei wird CO₂ an Bord von Schiffen eingefangen, verflüssigt und anschliessend an Schiffe in Häfen übertragen. Diese Schiffe transportieren das CO₂ zu temporären Speicherterminals in Rotterdam und Singapur, bevor es zu den endgültigen Lagerstätten weitergeleitet wird.
Ein weiterer Schwerpunkt des Berichts liegt auf der CO₂-Reduzierung und den wirtschaftlichen Chancen im nachgelagerten Bereich. Mithilfe des „Treibhausgas-Pathway-Modells“ von DNV wird die Kapazität zur Reduzierung von Emissionen sowie die Umschlagkapazität der Flotte analysiert. Die Reedereien betonen ausserdem, dass Investitionen in CO₂-Lageranlagen, Transportkapazitäten und permanente Lagereinrichtungen nur dann realisierbar sind, wenn rechtzeitig unterstützende Vorschriften eingeführt werden.





