
Mandat der „EUNAVFOR ASPIDES“ verlängert
23.02.2026 um 14:16 UhrDie aktuellen Entwicklungen auf dem Markt für Containertransporte zeigen in der vergangenen Woche einen Rückgang der Spot-Raten in mehreren wichtigen Handelsrouten. Laut Peter Sand, Chefanalyst bei Xeneta, sind die durchschnittlichen Spot-Raten in dieser Woche für Transporte vom Fernen Osten in die USA gesunken. Dies betrifft sowohl die West- als auch die Ostküste der Vereinigten Staaten. Sand beschreibt dies als eine typische Marktentwicklung, bei der die fallenden Spot-Raten mit einem leichten Anstieg der angebotenen Kapazität einhergehen.
Marktentwicklung
Im Gegensatz dazu zeigt sich die Situation bei den Transporten vom Fernen Osten nach Nordeuropa anders, wie Sand berichtet. Hier sei die angebotene Kapazität in der vergangenen Woche zurückgegangen, während die Spotpreise weiterhin fallen. Diese Entwicklung deutet auf einen schwächeren Markt in diesem Handelssegment hin.
Für das Jahr 2026 prognostiziert Sand eine Phase, die durch Überkapazitäten im Containerschiffverkehr gekennzeichnet sein wird. Diese Situation könne durch eine Rückkehr von Dienstleistungen zum Roten Meer verschärft werden. Die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran könnten ebenfalls Einfluss auf die Marktentwicklung haben, insbesondere wenn diese Spannungen die Huthi-Miliz betreffen, die möglicherweise Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer wieder aufnehmen könnte.
Sand betont, dass selbst bei einer Vermeidung einer vollständigen Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran die militärischen Aktivitäten und die Rhetorik der politischen Akteure die Sicherheitslage in der Region beeinflussen könnten. Dies könnte dazu führen, dass die Pläne zur Wiederaufnahme der Rotmeerpassagen verzögert werden.






