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19.02.2026 um 08:59 Uhr
Genedani neuer Vize des Albo Autotrasporti
19.02.2026 um 09:39 UhrDie Europäische Kommission plant die Einführung eines neuen Rechtsrahmens für den Zustellmarkt, bekannt als „EU Delivery Act“. Bis zum 5. März 2026 läuft eine öffentliche Konsultation, die als „Call for Evidence“ bezeichnet wird. In dieser Phase wird laut einer Mitteilung der SKR AG entscheidend, wie der Wettbewerb und die Investitionen im europäischen Paketmarkt künftig gestaltet werden. Rico Back (abgebildet), Managing Partner der SKR AG, betont: „Wir sprechen über Regulierung, entscheiden aber über die Struktur des Marktes. Am Ende geht es darum, wer den Zugang zum Paketvolumen kontrolliert.“
Transformation des Zustellmarktes
Die bestehende EU-Postrichtlinie ist gemäss dem Unternehmen auf eine Zeit ausgerichtet, in der Briefsendungen dominierten. Der neue Delivery Act soll diesen Rahmen an die Gegebenheiten eines vom E-Commerce geprägten Marktes anpassen. Dabei liegt der Fokus auf digitalen Prozessen, Interoperabilität, fairem Wettbewerb und der grenzüberschreitenden Zustellung.
Ein zentraler Aspekt der Diskussionen ist die Schaffung einer offenen, interoperablen Infrastruktur, wie das Unternehmen mitteilt. Diese könne mit bestehenden Standards wie der IBAN im Zahlungsverkehr oder der EAN/GTIN im Handel verglichen werden. Rico Back hebt hervor: „Hier geht es nicht um Detailregulierung, sondern um Marktarchitektur. Die Entscheidung lautet: offenes Netzwerk vieler kompatibler Systeme – oder geschlossene Plattformökosysteme mit technischem Gatekeeping.“







