
„Maritime Action Plan“ für US-Schiffbau
16.02.2026 um 11:57 Uhr
Genehmigung für „Enderby Hub“
16.02.2026 um 14:17 UhrDie Internationale Schifffahrtskammer (ICS) hat den Aktionsplan der US-Regierung für den Seeverkehr in einer Mitteilung begrüsst. Dieser Plan zielt darauf ab, den US-Schiffbau sowie die maritimen Kapazitäten in den Vereinigten Staaten zu revitalisieren und auszubauen. Die ICS unterstützt die Initiative, die Schiffbaukapazitäten in den USA zu erhöhen und die Schiffbauindustrie durch investitionsfördernde Massnahmen zu stärken. Laut der ICS würde eine zusätzliche kommerzielle Tonnage die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit des Seeverkehrssektors verbessern.
Widerstand gegen vorgeschlagene Gebühren
Trotz der Unterstützung für den Aktionsplan äussert die ICS Bedenken hinsichtlich geplanter Hafengebühren. Ausdrücklich lehnt die Organisation die Einführung einer allgemeinen Infrastruktur- oder Sicherheitsgebühr für im Ausland gebaute Handelsschiffe ab. Die ICS warnt, dass die Gebühren basierend auf dem Gewicht der importierten Tonnage eine „erhebliche Kostenbelastung“ für den Seeverkehr darstellen würde. Diese könnte zwischen 1 Cent und 25 Cent pro Kilogramm liegen.
Die Kammer betont, dass solche Massnahmen den Handel verzerren und die Kosten für US-Verbraucher sowie Unternehmen erhöhen könnten. Zudem bestehe die Gefahr, dass der Ablauf des globalen Handels gestört wird und der Plan Vergeltungsmassnahmen von anderen Ländern nach sich ziehen könnte. Die ICS setzt sich dafür ein, dass der Handel auf hoher See effizient und ohne unnötige Hindernisse abgewickelt werden kann. Der globale Charakter des Seeverkehrs erfordere koordinierte Lösungen von der Politik, um unbeabsichtigte Folgen für die Lieferketten und die wirtschaftliche Stabilität zu vermeiden.






