
Vossloh modernisiert Bahnverbindung
11.02.2026 um 12:07 Uhr
Renoviertes Vet Center am Flughafen Lüttich
11.02.2026 um 13:24 UhrLaut einem aktuellen Bericht der International Transport Workers‘ Federation (ITF) hat die Zahl der Seeleute, die von unethischen Schiffseignern im Stich gelassen werden, ein alarmierendes Niveau erreicht, wie Seafarers‘ Rights International (SRI) mitteilt. Professor Hilton Staniland, CEO von SRI, weist darauf hin, dass diese Problematik nur dann gelöst werden kann, wenn grundlegende strukturelle Mängel in der Schifffahrtsbranche angegangen werden.
Professor Staniland hebt hervor, dass es zwar viele verantwortungsbewusste Schiffseigner gibt, die sich um die Einhaltung von Standards bemühen, jedoch die Wettbewerbsbedingungen in der Branche unausgewogen sind. Dies ermögliche es skrupellosen Eignern, sowohl Schiffe als auch Besatzungen unter prekären Bedingungen zu betreiben und sie bei Problemen im Stich zu lassen. Trotz der Bemühungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO), Transparenz und Rechenschaftspflicht zu fördern, würden viele Herausforderungen bestehen bleiben.
Im April 2026 wird das Thema auf der Sitzung des IMO-Rechtsausschusses erneut behandelt. Die zentrale Frage bleibt, ob die internationale Gemeinschaft bereit ist, über blosse Besorgnisäusserungen hinauszugehen und konkrete Massnahmen zu ergreifen, um die bestehenden Schlupflöcher zu schliessen, wie SRI berichtet.





