
KBRV bewertet Nordseegipfel positiv
30.01.2026 um 09:37 Uhr
Führungswechsel bei ID Logistics Benelux
30.01.2026 um 10:32 UhrDer Zustand der Güterbahn in Spanien hat sich in den letzten Wochen dramatisch verschlechtert gemäss der Föderation FETEIA-OLTRA. Diese sah sich dazu veranlasst, eine dringende strukturelle Reaktion zu fordern. Ein besonders augenfälliges Beispiel für die Missstände ist die Stilllegung des Rubí-Tunnels, die als ein Zeichen für das mangelnde institutionelle Interesse an der Förderung des Güterverkehrs angesehen wird.
FETEIA-OLTRA hat alle Akteure der Logistikbranche aufgerufen, sich für eine sofortige und koordinierte Lösung einzusetzen, um die Kontinuität und Zuverlässigkeit des Güterverkehrs zu gewährleisten. Gemäss einer Mitteilung vom 29. Januar 2026 äussert die Föderation auf ihren sozialen Medien unter dem Hashtag #SinLogísticaNoHayIndustria ihre Besorgnis über den aktuellen Zustand der Güterbahn. Die Probleme werden nicht als Einzelfälle betrachtet, sondern als Teil eines umfassenderen strukturellen Problems, das der Güterverkehrssektor seit Jahren kritisiere und das nun auch auf europäischer Ebene spürbare Auswirkungen zeige.
Die Situation hat sich in den letzten Tagen weiter verschärft. Der Güterverkehr ist gemäss der Föderation nahezu zum Stillstand gekommen, internationale Transportströme sind unterbrochen, und es gibt keine klaren Prognosen für eine Wiederaufnahme des Betriebs. Dies hat bereits zu Blockaden in den Produktionsketten in Ländern wie Deutschland und Belgien geführt. Im Januar wurden von den 250 internationalen Zügen, die von Barcelona aus geplant waren, lediglich etwa dreissig tatsächlich durchgeführt, so die FETEIA-OLTRA.







