
Erweiterung der Elektro-LKW-Flotte
29.01.2026 um 10:54 Uhr
Frank Roderkerk neuer Direktor Frachtgeschäft
29.01.2026 um 11:18 UhrPrangl hat einen 58 Tonnen schweren Triebwagen der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) vom Linzer Stadthafen zum Mühlkreisbahnhof Linz Urfahr transportiert. Die Herausforderung bestand darin, dass zwischen den beiden Bahnhöfen keine Schienenverbindung existierte, was einen speziellen Transportansatz erforderte, wie das Unternehmen mitteilt.
Transportlösung mit Spezialfahrzeug
Um den Triebwagen zu verlegen, setzte Prangl auf einen 9-achsigen Schienenfahrzeug-Transporter, der von einer 4-Achs-Schwerlastzugmaschine begleitet wurde. Um den Triebwagen sicher auf den Transporter verladen zu können, war eine spezielle Auffahrtrampe notwendig, die aus mehreren Elementen bestand, so das Unternehmen. Diese Teile wurden zuvor mit der Zugmaschine zum Stadthafen transportiert. Mit einem 50 Tonnen Fahrzeugkran wurden die Rampenelemente montiert. Der Triebwagen, der eine Länge von 25,50 m, eine Breite von 2,83 m und eine Höhe von 3,80 m, wurde anschliessend über die Auffahrtrampe auf den Spezialanhänger gezogen.
Herausforderungen während des Transports
Um 22:00 Uhr setzte sich der Schwertransport in Bewegung. Mit einer Gesamtlänge von 36,50 m, einer Breite von 3,80 m, einer Höhe von 4,60 m und einem Gesamtgewicht von 129,10 Tonnen stellte der Transport gemäss dem Unternehmen eine erhebliche Herausforderung dar. Die Auffahrt auf die Mühlkreisautobahn musste kurzfristig gesperrt werden, um dem Transport die Einfahrt zu ermöglichen. Der Transport benötigte dafür nach Unternehmensangaben die gesamte Breite der Autobahn.
Nach kurzer Fahrt musste der Transport vor einer Brücke anhalten, um den Transporter Zentimeter für Zentimeter abzusenken und die Brücke im Schritttempo zu passieren. Auch die Ausfahrt nach der Donaubrücke erforderte besondere Aufmerksamkeit, da die Kurve nur sehr langsam durchfahren werden konnte.
Die Fahrt durch die nächtliche Innenstadt von Linz stellte eine weitere Herausforderung dar. Begleitfahrzeuge sperrten immer wieder Strassenabschnitte, um das sichere Passieren des überlangen Transportes zu gewährleisten. Gemäss dem Untrnehmen war die anspruchsvollste Aufgabe schliesslich das Zurücksetzen des Transporters über eine Strecke von rund 320 Metern, um den Triebwagen wieder auf die Bahnschienen zu bringen.






