
Flughafen Lüttich blickt optimistisch voraus
20.01.2026 um 11:28 Uhr
Hongkong übertrifft 5 Mio.-t-Marke
20.01.2026 um 11:47 UhrInterferry, ein Branchenverband der Fährindustrie, hat kürzlich einen Stopp der weiteren Einführung des EU-Emissionshandelssystems (ETS) für den maritimen Sektor gefordert. Diese Forderung folgt auf die jüngste Entscheidung, den Strassenverkehr von einem parallelen ETS-Mechanismus auszunehmen, sowie auf das Fehlen klarer Regelungen zur Verwendung der gesammelten Mittel, wie der Verband mitteilt.
Forderung nach Gleichbehandlung im Emissionshandel
Interferry verlangt, dass die Verpflichtung zur Abgabe von Emissionen im maritimen Sektor vorerst bei dem für 2025 vorgesehenen Niveau von 70% eingefroren wird. Die geplante Erhöhung auf 100% im Jahr 2026 soll ausgesetzt werden. Mike Corrigan (abgebildet), CEO von Interferry, betont: „Diese Massnahme muss bestehen bleiben, bis auch der Strassenverkehr in ein ETS integriert ist und die gesammelten Mittel tatsächlich für die Dekarbonisierung des maritimen Sektors verwendet werden.“ Er fordert die EU auf, ihrer Zusage eines fairen Wettbewerbs nachzukommen und sicherzustellen, dass die Klimapolitik den Verkehrssektor nicht finanziell belastet.
Mehr als die Hälfte der weltweiten Brutto-Tonnage von RoRo- und Passagierschiffen ist nach Angaben des Verbands in europäischen Gewässern tätig und befördert jährlich 400 Millionen Passagiere sowie 200 Millionen Fahrzeuge und Fracht. Ein Anstieg der Frachtpreise auf Fähren könne dazu führen, dass Frachtvolumina wieder auf die bereits überlasteten europäischen Strassen zurückgedrängt werden müssten.






