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08.01.2026 um 09:23 UhrHGK Shipping hat in Flandern eine Genehmigung für die Fernsteuerung eines Gefahrgutschiffes erhalten, was einen bedeutenden Schritt in der Optimierung des Betriebsablaufs darstellt, wie das Unternehmen mitteilt. Die Flämische Wasserstraßen AG (De Vlaamse Waterweg nv) erteilte dem Unternehmen als erster Reederei die Erlaubnis, das Gefahrgutschiff „Walcheren“ aus einem Remote Operations Center (ROC) zu steuern. Diese Genehmigung gilt zunächst für ein Jahr und ermöglicht gemäss HGK eine Reduzierung der Besatzung an Bord.
Die Genehmigung erlaubt es, die Schiffsführung auf den Wasserstrassen östlich von Antwerpen mit nur einem Schiffsführer und einem Matrosen durchzuführen, anstelle der bisher erforderlichen zwei Schiffsführer. Dies ist Teil eines Ansatzes von HGK Shipping, um dem Fachkräftemangel in der Binnenschifffahrt entgegenzuwirken. Steffen Bauer, CEO der HGK-Gruppe, betont, dass die Genehmigung einen wichtigen Fortschritt darstellt, um den Personaleinsatz effizienter zu gestalten.
Die Technologie, die von dem Projektpartner SEAFAR bereitgestellt wird, hat in vorherigen Testphasen die Behörden überzeugt, wie das Unternehmen mitteilt. In der zweiten Phase des Testbetriebs, die bereits in den Niederlanden und Deutschland durchgeführt wird, steuerten Schiffsführer die Schiffe aus den ROC, blieben jedoch an Bord. Mit der neuen Genehmigung in Flandern ist dies nicht mehr notwendig, da die Technik als zuverlässig und gesetzeskonform anerkannt wurde.
In der dritten Phase des Betriebs wird nun der ROC-Operator das Schiff für vier Stunden fernsteuern. Währenddessen überwacht der Matrose den Betrieb im Steuerhaus, während der zweite Schiffsführer seine Ruhezeit einhält. Diese neue Betriebsform erfordert eine sorgfältige Schulung und enge Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Partnern, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.







